Bezirksverband der Kleingärtner Wolfsburg und Umgebung e.V.
Chronik

Der Blick zurück:

Vor fast 70 Jahren wohnten die ersten VW- Mitarbeiter noch in Holzbaracken. Nur wenigen war es vergönnt, in neuen Häusern zu wohnen.

Wenn auch die Baracken der Vergangenheit angehören, so ist es in erster Linie den hier arbeitenden Menschen zu danken, die in unbeugsamer Willens-und Schaffenskraft zu Entstehung Wolfsburgs beigetragen haben. Verantwortungsbewusste Persönlichkeiten im Rat, der Verwaltung und der Volkswagen A.G. hatten die Geschicke der Stadtentwicklung fest in der Hand und entsprechend vorgelebt.

Mit der aus allen Herren Ländern zusammengewürfelten Menschen wurde auch der Grundstein  zur Kleingärtner-Organisation gelegt. Die Bewohner der Reislinger Siedlung, des Steimker Berges und des Schillerteiches fanden sich 1942 um Gartenfreund Erich Urban zusammen und erhielten von der Volkswagen AG das erste Stück  „ Grabenland “.


Mit dieser Aktion wurden die ersten Bürger der Stadt bodenständig und konnten den Feierabend in ihren damals noch recht schlichten Gärten verbringen. Schon bald regte sich bei diesen Grabeländern - 50 an der Zahl – der Wunsch nach einem wirklichen Dauerkleingarten. Wieder war es Gartenfreund Urban der nunmehr, tatkräftig unterstützt von Gartenfreund Kühne, beim Liegenschaftsamt der Stadt Wolfsburg vorsprachen.

Bald danach, das war das Jahr 1943, entstand an der Reislinger Straße, westlich des damals noch in Baracken untergebrachten Krankenhauses, die Dauerkleingartenanlage „Schillerteich“ , nördlich des Waldes die Kolonie „ Steimker Berg „ und über dem ehemaligen Schacht des Kaliwerkes der Kleingärtnerverein „ Wellekamp „.

Der Verein „ Westersieck „ gründete seine Kolonie im Westen der Stadt, am Mittellandkanal, fast zur gleichen Zeit.

Die alten Flurbezeichnungen wurden Vereinsnamen.

Die sich langsam entwickelnde Kleingärtner – Bewegung wurde zu dieser Zeit vom Gartenfreund Hasse, dem damaligen Leiter Werksgärtnerei, geleitet und nach dem Zusammenbruch, 1945, von Gartenfreund Schmidt übernommen.

1946 gründete sich an der Fallersleber Straße, in Verlängerung der schon bestehenden Kolonie Westersieck, der Verein „ Am Bohlweg „ und an der Südseite der Fallersleber Straße der Verein „ Sonnenschein „.

Im Anschluss an „ Steimker Berg „ entstand an der Reislinger Straße der Verein „ Waldfrieden “ .

Die Volkswagen AG stellte im Norden der Stadt, Nähe der Werksgießerei, weiteres Gelände zur Verfügung, auf dem sich 1948 der Verein „ Heimatscholle „ niederließ.


1948 fasste der damalige Vorsitzende des Kleingärtnervereins „Westersieck „, Gartenfreund Heinrich Freundlieb, die 8 Wolfsburger Vereine und die 11 auswärtigen Vereine Hattorf, Hehlingen, Sandkamp, Mörse, Ehmen, Wettmershagen, Osloß,  Fallersleben - Neuland, Klein Steimke, Calberlah und Jembke zusammen und gründeten den Bezirksverband Wolfsburg und Umgebung e.V.

Mit 36 Gärten wurde nun auch der neunte Verein „ Ernteglück „unter den Vorsitz des langjährigen Oberbürgermeisters und ehemaligen Ehrenbürger der Stadt Wolfsburg, Hugo Bork (†) ins Leben gerufen.

Leider mussten in den Folgejahren einige Kleingärtner – Kolonien trotz bestehender Dauerpachtverträge städtebaulichen Erfordernissen und der Erweiterung des Volkswagenwerkes weichen.


Im Jahre 1955 wurde ein Teil der Anlage „Sonnenschein „verlegt. Die Kolonie „Ernteglück „musste einer zweiten Auffahrrampe zum Westeingang des Volkswagenwerkes weichen und wurde im Osten der Stadt neu angelegt.

1955 wurde auch der Verein „Schillerteich „weiter nach Osten verlegt.


Die Kolonie „Heimatscholle“ musste ihr Gelände der Volkswagen AG zurückgeben und bezog am „Freizeitpark Allersee“ eine neue Anlage.

Als fünfter Kleingärtnerverein musste „Steimker Berg „einen Teil seiner Kolonie aufgeben. Für diesen Teil seiner Anlage ist dann weiter ostwärts an der Reislinger Straße eine neue Kolonie, der Kleingärtnerverein „Am Schäferbusch „entstanden.

Obwohl die Kleingärtner für Fleiß und Mühe finanziell gut entschädigt wurden, waren die ideellen Verluste nicht auszugleichen. Es blieb folglich nicht aus, dass manch alter Kleingärtner nicht mehr den Schwung aufbrachte noch einmal neu anzufangen. Die meisten blieben uns aber treu und verbunden.


1960 erfolgte dann ein Wechsel an der Spitze des Bezirkverbandes. Gartenfreund Helmut Klemens wurde neuer 1. Vorsitzender. Heinrich Freundlieb wurde Ehrenvorsitzender.

Die fortschreitende Industrialisierung stellt immer größere Anforderungen an den arbeitenden Menschen, der mehr denn je übers Wochenende Erholung und Entspannung im Kleingarten suchte. Die damit wachsende Zahl von Gartenbewerbern in den bestehenden Kolonien machte es erforderlich, bei der Stadt auf Ausweisung von weiterem Gelände für neue Anlagen zu drängen.

Die Notwendigkeit wurde von allen verantwortlichen Stellen in Wolfsburg anerkannt, so dass im Westen der Stadt 1960 eine weitere Garten Kolonie „Am Laagberg „geschaffen werden konnte. In Fallersleben wurde dann im Jahre 1965 mit großer finanzieller Hilfe und tatkräftiger Unterstützung der Gartenfreunde eine zweite Kolonie „Fallersleben – Ost „angelegt.

Obwohl es nie an guten Willen und der Bereitschaft von Rat und Verwaltung fehlte, blieb es bei dem schnellen Wachsen der Stadt nicht aus, dass die Nachfrage nach Kleingärten schneller größer wurde als sie gedeckt werden konnte.


Der Bezirksverband sah nun seine vordringlichste Aufgabe darin, in den neuen Stadtteilen Teichbreite und Tiergartenbreite im Norden der Stadt, 1965 die heutige Kleingartenanlage „Am Kraunsbusch“ ins Leben zu rufen.

Schon 2 Jahre später ging der Stadtteil Detmerode seiner Vollendung entgegen. Es war inzwischen eine Selbstverständlichkeit, dass mit jedem neues Stadtteil auch eine Kleingartenanlage geschaffen wurde.


Mit der Entstehung des Stadtteile Westhagen, Anfang der 70er Jahre,  war es dann der damalige Ratsherr und heutige Ehrenvorsitzende Uwe Fiehler, der sich in enger Zusammenarbeit mit den Bezirksverband sowie Rat und Verwaltung um eine Kleingartenanlage für die Bürger dieser Stadtteils bemühte. Nach mehrjähriger Planung war es dann im Oktober 1975 auch soweit. Der Kleingärtnerverein  Westhagen wurde gegründet.  Seine Anlage ist auf Zuwachs geplant. Sie wurde 1975 in einer ersten Ausbaustufe mit 90 Gärten angelegt. 1981 um 15 Gärten erweitert und könnte auf 195 Gärten erweitert werden.

Nach der Gebietsreform im Jahre 1972, schloss sich der bis dahin zum Bezirksverband Helmstedt gehörende Kleingärtnerverein Vorsfelde mit seinen beiden Kolonien „Behrendorfer Wiesen“ und „Moorbreite“ dem Bezirksverband Wolfsburg an.

Gleichzeitig wurde vom Bezirksverband Gifhorn der Kleingärtnerverein „Zum Feierabend“ in Neindorf, in den Bezirksverband Wolfsburg eingegliedert.

1976 wurden in Vorsfelde die beiden Vereine  „Heidkämpe“ und „Am Tannenhain“ neu gegründet.


Es folgten:

Am Morgenfelde
1982
An der Schreiberheide
1986
Brotgens Anger
1986
Bruchwisch
1986
Hintere Kley
1986


Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Wolfsburger Kleingartenanlagen zwischenzeitlich in rechtsgültiger Bebauungsplänen als Dauerkleingartenanlagen ausgewiesen. Diese Maßnahme geht auf das Bundeskleingartengesetz von 1983 zurück

Dass das bauplanrechtliche Verfahren auf Initiative des Bezirkverbandes so vorzüglich und problemlos durchgeführt werden konnte unterstreicht einmal mehr die gute Zusammenarbeit zwischen Rat, Verwaltung und Bezirksverband.

Der Bezirksverband besteht nunmehr fast 70 Jahre. Mit vielen Auszeichnungen und Preisen auf Bundes- und Landesebene haben die Kleingärtner im Bezirksverband  Wolfsburg unter Beweis gestellt, dass sie sich der wohlwollenden Einstellung des Rates und der Verwaltung dieser jungen Stadt zum Kleingartenwesen dankbar und würdig zeigten. Längst ist die Kleingartenorganisation mit ihren gepflegten Kleingartenanlagen ein fester Bestandteil der Erholungs- und Freizeitgebiete unserer Stadt geworden und lassen sich aus dem Gesamtbild nicht mehr fortdenken.

Deshalb sollen an diese Stelle auch die Gartenfreunde genannt werden, die den Grundstein zu dieser positiven Entwicklung gelegt haben.


Neben den damaligen Ehrenvorsitzenden, Gartenfreund  Heinrich Freundlieb, Vorsitzender von 1948 bis 1960, Gartenfreund Helmut Klemens, Vorsitzender von 1960 bis 1978, Gartenfreund Uwe Fiehler, Vorsitzender von 1978 bis 2003, sind dies die Gartenfreunde Walter Krone und Franz Kohl.



Gartenfreund Heinrich Freundlieb (†)

Gründer des Bezirksverbandes

Wurde nach 12 jähriger Vorstandsschaft Ehrenvorsitzende

Gartenfreund Helmut Klemens (†)

Vorsitzender von 1960 bis 1978

Wurde aufgrund seiner grossen  Verdiesnste für das Kleingartenwesen mit dem

Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

 

Gartenfreund Uwe Fiehler

Vorsitzender von 1978 bis 2003

Ehrenvorsitzender


Gartenfreund Walter Krone (†)

war 32 Jahre lang Bezirksfachberater in Wolfsburg, bevor er dieses Amt in jüngere Hände legte. Sein Wirken, sein unermüdlicher und uneigennütziger Einsatz spiegeln sich heute in den Kolonien wieder. Sein Grundgedanke - erst eine gute Fachberatung schaffet eine funktionierende Organisation – möge im Bezirksverband noch recht lange Geltung haben.

Seine Leistungen würdigte die Stadt Wolfsburg mit der Verleihung  der „Bronzenen Stadtplakette“ und der Bezirksverband zeichnete Walter Krone mit der Ehrenmitgliedschaft im Bezirksvorstand aus

Gartenfreund Franz Kohl (†)

war ein ebenso unermüdlicher wie verlässlicher Mitstreiter,  bis zu seinem „altersbedingten Rückzug“ Von 1969 bis 1981 war er 1. Kassierer des Bezirksverbandes, von 1969 bis 1996 Kassenrevisor des Landesverbandes und Mitbegründer des Wolfsburger „Unterstützungfonds“ (Kleingärtnersolidargemeinschaft  für unverschuldete zu Schaden gekommene Kleingärtner). Auch Franz Kohl wurde Ehrenmitglied des Beziksverbandsvorstandes

Seit 1980 führt der Bezirksverband Wolfsburg einen jährlichen Kleingartenwettbewerb, die „Garten-Olympiade“ durch

In den Jahren 1980 bis 1993 wurde dieser Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein der Stadt Wolfsburg zusätzlich als Vorgärten- und Balkon-Wettbewerb durchgeführt.

Durch diesen Wettbewerb sollen Vorgärtner, Balkoner und Kleingärtner angeregt werden, den Ruf Wolfsburgs, „Stadt im Grünen“ durch noch mehr persönliches Engagement gerecht werden.


In diesen Zusammenhang müssen auch die besonderen Preise und Pokale von Förderern des Wolfsburger Kleingärtnerwesens und die bisherigen Preisträger genannt werden.

So stiftete der Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg 1980, damals Oberbürgermeister Rolf Nolting, den Wanderpokal der Stadt für die schönste Wolfsburger Kleingartenanlage


Die bisherigen Preisträger:


KGV Westhagen e.V
1980, 1993, 2005
KGV Detmerode e.V
1981
KGV Am Kraunsbusch e.V
1982, 1999
KGV Mörse e.V
1983, 1987, 1997, 2000
KGV Am Laagberg e.V
1984
KGV Heimatscholle e.V
1985
KGV Sonnenschein e.V
1986
KGV Schillerteich e.V
1988, 1991, 1992, 1995, 1996, 2001, 2003
KGV Ernteglück
1989, 2006, 2008
KGV Am Schäferbusch e.V
1990
KGV Am Bohlweg
1994,1998
KGV Am Tannenhain e.V
2002
KGV Fallersleben Ost e.V
2004, 2010
KGV Bruchwische e.V

2012


1993 kam dann der Franz-Kohl-Wanderpokal hinzu mit dem jährlich der ideale Kleingarten ausgezeichnet wird

Stifter ist das ehemalige Ehrenmitglied des Bezirksvorstandes Franz Kohl.


 Die bisherigen Preisträger sind:


1993
Karl- Heinz Siegmund
KGV  Am Bohlweg e.V
1994
Harry Radke
KGV  Am Laagberg e.V
1995
Marco Pullnotto
KGV  Bruchwische e.V
1996
Richard Przyklenk
KGV  Hintere Kley e.V
1997
Horst Weber
KGV  Fallersleben Ost e.V
1998
Familie Denecke
KGV  Moorbreite e.V
1999
Heinz Mylius
KGV  Fallersleben Ost e.V
2000
Johannes Wollny
KGV  Westhagen e.V
2001
S. Herbstreit
KGV  Ernteglück e.V
2002
M & J Neumann
KGV  Waldfrieden e.V
2003
J & H-J Behse
KGV  Bruchwische e.V
2004
G & C Sommer
KGV  Ernteglück e.V
2005
I & NM Reichenberg
KGV  Hattorf e.V
2008
D & D Bauch
KGV  Schillerteich e.V
2010
A & Th. Pokuta
KGV  Ernteglück e.V
2012
M  & W  Berner
KGV Am Schäferbusch e.V
2017
R .Minx  &  L. Bindernagel
KGV Mörse


Das die Wolfsburger Kleingärtner nicht nur innerhalb ihres „Gartenzaunes“  leben und denken, stellen sie mit dem seit 1991 viermal durchgeführten „Kleingärtnermärkten“ besonders heraus.

Jeweils mitten in der Fußgängerzone führten sie einen Kleingärtnermarkt mit Erzeugnisse aus dem heimischen Gärten durch.

Der Reinerlös wurde jeweils einen guten Zweck zugeführt, 4 kurze Beispiele:

1991
AWO- Kindergärten  
3.500 DM
1993
Kinderklinik des Stadtkrankenhauses
2.700 DM
1995
Förderverein der Schule für geistig Behinderte
3.500 DM
1997
Kinderklinik des Stadtkrankenhauses
4.800 DM

           

Vereins-und Verbandsführungsaufgaben verlangen heute ein hohes Maß an vereinsfinanz-und steuerrechtlichen Grundkenntnissen, ohne die verantwortungsbewusste Führungsarbeit nicht möglich ist. Für viele „Ehrenämtler“ nicht nur eine große Herausforderung, manchmal auch eine Überforderung.

Vor diesem Hintergrund hat es sich der Vorstand des Bezirkverbandes Anfang der 80er Jahre zur Aufgabe gemacht, nicht nur selbst, sondern auch die Vereinsvorstände regelmäßig in die Vereinsführungsarbeit zu schulen.


So werden seitdem Jährlich im Oktober / November Vorständeseminare in der Europäischen Akademie in Bad Bevensen (Gustav Stresemann Institut) durchgeführt in denen die BV-Vorstandsmitglieder persönlich und unterstützt von  kompetenten  Fachreferenten Wissen und Erfahrung in diesem weiten Aufgabenfeld vermitteln und weitergeben. 80 - 90 Vereinsvorstandsmitgliedern wird so jährlich das Rüstzeug vermittelt, um im Vereinsalltag besser bestehen zu können.

 

Die Wolfsburger Kleingärtenorganisation, der Verband damals mit seinen 31 angeschlossenen Kleingärtnervereinen, ist es wie mehrfach aufgeführt, eine sehr große Organisation, seine Aufgaben sind sehr vielschichtig.


Vor diesem Hintergrund reifte in den 80er Jahre die Einsicht, diesen Verband mit seinen Aufgaben nicht mehr aus dem Wohnzimmer, der Gartenlaube, einen Partykeller oder einer Gaststätte heraus auf Dauer führen zu können.

Eine Geschäftsstelle für den Bezirksverband, Anlaufstelle für alle Gartenfreunde, Vereinsvorstände aber auch sinnvoller Arbeitsbereich für den Vorstand musste her.

Es war der damalige 1. Vorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende Uwe Fiehler, der hier über Jahre im Vorstand und den Vereinen mit detaillierten Unterlagen wie Raum- und Finanzierungsplänen Überzeugungsarbeit leisten musste bis es dann 1986 zur Entscheidung kam.

 

Nach 5 jähriger Planung billigten die Entscheidungsgremien des Bezirksverbandes nach vorheriger Mitentscheidung aller Wolfsburger Kleingärtner, den Neubau einer Verbandsgeschäftsstelle .


Das Hauptproblem war die Finanzierung. Sie war mit 150.000 DM und einen erheblichen Eigenleistungsanteil kalkuliert.

130.000 DM brachten die Kleingärtner durch Bauspenden bzw. der Verband durch  Rücklagenauflösung selbst auf, 20.000 DM steuerte die Stadt Wolfsburg bei.

Der Kleingärtnerverein „Am Laagberg“  verpachtete dem Bezirksverband das bebauungsfähige Gelände und leistete den größten Anteil an Aufbauarbeit.

Dann ging alles sehr schnell. Grundsteinlegung, Rohbau und „Inbetriebnahme“ im Jahre 1988.

Bei der Einrichtung der Geschäftsstellenbüros und des Sitzungszimmers halfen wieder die Stadt Wolfsburg und das Volkswagenwerk mit Möbelspenden.

Ein Labor  für die Fachberatung, das allen Wolfsburger Kleingärtnern z.B. bei Bodenuntersuchungen gute Dienste leistet, wurde mit Eigenmitteln professionell eingerichtet.

Heute nach fast 70 Jahren Bezirksverbands- Geschäftsstelle, ist hier der zentrale Wolfsburger Kleingärtner – Mittelpunkt entstanden.

Nicht nur Vereinsvorstände, auch viele Mitglieder aus den Vereinen, finden sich regelmäßig mittwochs zur Sprechstunde der nach wie vor ehrenamtlichen tätigen Vorstandsmitgliedern ein, um sich kleingärtnerischen Fach- oder Führungsrat zu holen.


1996 wurde Friedrich Grünberg, vom Kleingärtnerverein Fallersleben Ost,  zum Schriftführer gewählt, im Jahr 2003 dann zum  Vorsitzenden des Bezirkverbandes. Uwe Fiehler wurde Ehrenvorsitzender


Mit großen Stolz über das Geschaffene blickt die Wolfsburger Kleingärtnerorganisation in die Zukunft